++ Dann bist du hier richtig ++
Im Herbst 2025 finden Informationsveranstaltungen in Wien statt. Hier könnt ihr die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenlernen.
Info | Events
Hier bekommst du anhand von Fotos und Plänen einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten der Textilfabrik.
Fotos und Pläne
Dich interessieren alternative Wohnformen? Dann beteilige dich an der Wohnbauforschung und fülle den Fragebogen aus.
Fragebogen
Häufig gestellte Fragen und Informationen findest du hier.
FAQ
Info | Events
Veranstaltungsreihe zum Wohnen in der Textilfabrik
Bei den Infoveranstaltungen haben Interessierte die Möglichkeit, die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenzulernen. Die Events bieten zudem Raum für Austausch mit anderen Menschen, die sich für das Thema leistbares Wohnen interessieren. Eine begleitende Moderation schafft den Rahmen für Gespräche und Diskussionen rund um leistbares Wohnen, (alternative) Finanzierungsmodelle sowie individuelle Wünsche und Vorstellungen.
Begleitet werden die Veranstaltungen von einem Kunstworkshop von livingrooms. Dabei können Textiltaschen mit verschiedenen Techniken gestaltet werden – ganz nach dem Motto: „A bag full of wishes“.
Termine
28.10 – 17:00-19:00
11.11 – 17:00-19:00
27.11 – 17:00-19:00
Location
Studio Calas, Wickenburggasse 5/7 (Gassenlokal), 1080 Wien
Programm
Vorstellung der Textilfabrik sowie dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt
Frei Interaktion sowie Austausch
Paralleles Rahmenprogramm: Textiltaschen bedrucken + Tee/Apero und Snacks
Mehr Infos zum Projekt findest du in den FAQs.
Bitte schick uns auch gern weitere Fragen via Mail: info@dietextilfabrik.at
Wichtig: Bitte melde dich bei Interesse an, da wir für eine angenehme Atmosphäre mit Verpflegung sorgen möchten.














Stand: Oktober 2025
Hast du noch Fragen für unser FAQ? Wir freuen uns über Zusendungen!
Die ehemalige Textilfabrik in Hirschbach soll bewohnt werden. Von Menschen, die das Gebäude und seine Geschichte schätzen. Das Wohnprojekt versteht Wohnen als gemeinschaftlichen Entwicklungsprozess. Anstatt einer schlüsselfertigen Wohnung zu kaufen, planst du deine vier Wände und die Gemeinschaftsräume Schritt für Schritt mit. Das bringt Mitsprache bei Grundrissen und Wohn-Standards, Transparenz in Kosten und Meilensteinen und stärkt Baukultur im respektvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Die Textilfabrik in Hirschbach, ursprünglich eine Strickwarenfabrik für Handschuhe und Strümpfe, wurde in der zweiten Hälfte des 19 Jh. errichtet, vor dem 1. Weltkrieg aufgestockt und in der Anfangsphase als Genossenschaftsgebäude für Heimweber:innen genutzt. Das Gebäude sollte für Stabilität im konkurrierenden Business der Heimweberei, die im Waldviertel sehr verbreitet war, sorgen. Trotz aller Bemühungen blieb die Konkurrenz groß, die Wirren der Geschichte zu nahe und die ausbeuterische Dynamik rund um die Textilverarbeitung untragbar. Dennoch wurde beim Hauptgebäude sowie Zu- und Anbau an der Bausubstanz sowie der Ausführung nicht gespart. Mitunter ein Grund, weshalb sich das Gebäude nach über 150 Jahren und zahlreichen Besitzer:innenwechsel in einem passablen Zustand befindet. Interessanter Aspekt des 1.000m² Innenraums samt Produktionsräumen, Wohnräumen, Stall und Scheunen sowie der 1.500m² großen Innenhöfe, ist das hybride Zusammenspiel des Gebäudeensembles. Immerhin beherbergte der Bau neben der Produktionsstätte auch Wohnraum und eine selbstversorgende Landwirtschaft. In den letzten Tagen der Strickwarenfabrik, bevor sie am 23.09.1966 ihre Pforten schloss, wurden Socken und Handschuhe für das österreichische Heer produziert.
Hier findest du Fotos und Pläne.
Barbara und David haben sich intensiv mit der Textilgeschichte der Region befasst und unter anderem eine Ausstellung und eine Publikation dazu konzipiert und umgesetzt.
Hirschbach liegt im nördlichen Waldviertel und ist mit der Franz-Josefs-Bahn sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Hirschbach selbst gehört zum Bezirk Gmünd und hat sich über die letzten Jahrzehnte als Kulturgemeinde profiliert. So steht in Hirschbach die Kulturwerkstatt mit einem vielfältigen und gut besuchten Programm.
Von Wien nach Hirschbach: 2h mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Gmünd nach Hirschbach: 10 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Prag nach Hirschbach: 3h 8 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Krems nach Hirschbach: 1h mit dem Auto
Anfahrt
Hirschbach ist eine Kleinstgemeinde mit ca. 580 Einwohner:innen. Von Natur, kleinen Waldstücken und Teichen umgeben, bietet der Ort vielfältigen Raum für Entschleunigung, Ruhe und Erholung. Die Dorfgemeinschaft hat einen guten Bezug zur Textilfabrik, ist bei zahlreichen Events stets anwesend und wird auch aktiv in das Veranstaltungsprogramm miteinbezogen. Somit besteht ein sehr gutes Verhältnis zu Mensch und Ort. Dieses gilt es auch in Zukunft weiterzuführen.
Zur aktiven Erholung bietet Hirschbach eine neu angelegte Sportzone samt Fußball-, Tennis- und Beachvolleyballplatz sowie einen Naturbadeteich. Ein gut ausgestatteter Nahversorger, der mit viel Liebe familiär geführt wird, bietet nicht nur einen Ort für lokale Einkäufe, sondern auch einen herzlichen Plausch zum Dorfgeschehen.
Die Textilfabrik befindet sich mitten im Ortskern von Hirschbach. Der Nahversorger und der Bahnhof sind zu Fuß erreichbar.
Kinderbetreuung, Schule (Volksschule), Ärzt:innen und Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig im Dorf erreichbar. Das Dorf ist zudem am Glasfasernetz angeschlossen.
Die Textilfabrik wurde in den letzten 3 Jahren Schauplatz von zahlreichen Zwischennutzungen in Form von Workshops, Ausstellungen, Vorträgen und künstlerischen Interventionen. Besonders hervorzuheben sind die Eröffnung des Wald4Festivals, Arts of Change, Tag der offenen Ateliers, die Kooperation mit living rooms, die Kooperation mit der Universität Wien - Institut für Raumforschung und Raumordnung, dem Umweltbundesamt, sowie ORTE - Architekturnetzwerk Niederösterreich.
Die Textilfabrik wurde von einem Architektenpaar, das im Waldviertel sowie in Wien ansässig ist, im Jahr 2021 erworben. Der Kauf durch Barbara Calas-Reiberger und David Calas hat das Gebäude vor einem weiteren Verfall oder gar Abriss geschützt. Seit 2021 wurden Instandhaltungsarbeiten, Räumungsarbeiten sowie Bauteilsicherungen vorgenommen. Zusätzlich wurde die Textilfabrik für Zwischennutzungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Maschinenraum wurde gearbeitet, geworkshopt, getanzt und ausgestellt.
Zusätzlich können die Räumlichkeiten der Textilfabrik für Veranstaltungen gemietet werden. Hierfür benutzen wir die Plattform deilma.
Barbara (Babsi) möchte nicht nur Initiatorin sein, sondern auch zukünftig in der Textilfabrik wohnen. Hierfür braucht es jedoch wohninteressierte Menschen, die mit anpacken.
Du hast deine eigene Wohnung oder Wohnbereich. Zusätzlich entstehen geteilte Angebote bzw. Gemeinschaftsräune wie Werkstatt, Ateliers, Gästezimmer oder Co-Working. Rituale und Kulturformate wachsen mit der Gruppe, offen nach innen und außen: Das Areal soll Ort der Begegnung werden, nicht nur Wohnadresse.
Die Textilfabrik bietet aufgrund der großzügigen baulichen Struktur sowie den charmanten Innenhöfen einen idealen Raum, um Wohnen in verschiedenen Formen zu zelebrieren. Ob Cluster-Wohnen, eigene Wohneinheit mit Gartenzugang, barrierefreies Wohnen oder Wohngemeinschaft, die Textilfabrik spielt alle Stücke mit.
Das Gemeinschaftsräume können Kosten und Ressourcen sparen. Dies hängt klarerweise von der Anzahl der Personen und der Raumbedürfnisse ab, soll jedoch als Prämisse für das Wohnprojekt gelten. Wir laden insbesondere Menschen, die einen festen Hauptwohnsitz suchen oder diesen anstreben, ein am Umsetzungsprozess teilzunehmen.
Bei den Infoveranstaltungen haben Interessierte die Möglichkeit, die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenzulernen. Die Events bieten zudem Raum für Austausch mit anderen Menschen, die sich für das Thema leistbares Wohnen interessieren. Eine begleitende Moderation schafft den Rahmen für Gespräche und Diskussionen rund um leistbares Wohnen, (alternative) Finanzierungsmodelle sowie individuelle Wünsche und Vorstellungen.
Begleitet werden die Veranstaltungen von einem Kunstworkshop von livingrooms. Dabei können Textiltaschen mit verschiedenen Techniken gestaltet werden – ganz nach dem Motto: „A bag full of wishes“.
Hier kannst du die Termine einsehen und dich direkt zur Infoveranstaltung anmelden.
Wenn du uns bei einem individuellen Online-Termin kennenlernen möchtest, schreibe uns ein E-Mail und wir melden uns bei dir.
Die Finanzierung wird mit interessierten Menschen durchgesprochen. Es soll leistbarer Wohnraum entstehen. Wie hoch der Einbringungsanteil ist und ob dieser für alle notwendig ist, hängt von der Zusammenstellung der Gruppe sowie den Wohnanforderungen ab.
Uns ist es wichtig leistbaren Wohnraum am Land zu schaffen. Hierfür wird das Projekt von Christoph Kirchberger betreut, der bereits die Finanzierung der Baugruppe Wohnstrudel erfolgreich aufgestellt hat.
Die Textilfabrik kann während den Events besucht und besichtigt werden. Bitte um Anmeldung über die Eventseite. Sollte vertieftes und ernst gemeintes Interesse deinerseits bestehen, können wir auch gezielt einen individuellen Besichtigungs- und Austauschtermin vereinbaren. Bitte dazu ein Mail an info@dietextilfabrik.at schicken.
In der ersten Phase gibt es über den Sommer 2025 verteilt Wohn- und Kennenlernevents. Hier die Liste der angebotenen Eventformate mit der Bitte um Anmeldung. Mit dem Abschluss der Eventformate wird mit einer Kleingruppe, die konkret in der Textilfabrik wohnen möchte, vertiefend an einer Umsetzung der Wohnvision gearbeitet. Dabei werden planerische, baurechtliche, rechtliche Themen sowie die Finanzierbarkeit des gemeinschaftlichen Wohnprojekts ausgelotet.
Als Team haben wir die Kompetenzen, das Projekt in die Realisierungsphase zu führen und dich/euch dabei zu unterstützen.
Deine eingegebenen Daten werden ausschließlich für die Organisation der Wohn- und Kennenlernevents sowie mit den damit zusammenhängenden Informationsaussendungen genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir halten uns an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und speichern nur die notwendigen Informationen bzw. jene Daten, die du aktiv eingegeben hast. Du kannst jederzeit Auskunft über deine gespeicherten Daten erhalten oder deren Löschung beantragen.
Willkommen sind Menschen, die qualitative hochwertig wohnen möchten, Gestaltungsspielraum schätzen und Gemeinschaft als Angebot verstehen. Wer eine sofortige, fix fertige Lösung erwartet, ohne in einen Prozess zu gehen, wird sich wahrscheinlich weniger wohlfühlen.
Ja, unterschiedliche Lebensformen passen zu uns. Rahmenbedingungen legen wir gemeinsam fest und klären sie früh, damit Planungssicherheit entsteht. Selbes gilt für das Mitbringen von Haustieren.
Es gibt keine Altersgrenze. Zentrale Kriterien sind gemeinsame Werte, Verlässlichkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Vielfalt an Lebenslagen ist ausdrücklich erwünscht.
Der Zeitaufwand variiert je Phase. Wir arbeiten mit planbaren Rollen und klaren Zeitkorridoren. Protokolle und Meilensteine sorgen für Orientierung. Wer einsteigen möchte, kann mit kleinen, klar umrissenen Aufgaben beginnen.
Ja. Typische „Erste Begegnungen“ sind Info-Abende, Besichtigungen am Areal (schreibe uns für einen persönlichen Termin ein E-Mail). So spürst du schnell, ob der Weg zu dir passt.
Von kompakten Einheiten bis familienfreundlichen Größen ist vieles möglich im Rahmen des Bestands und der Gruppe. Wir entwickeln entlang konkreter Bedarfe, statt Lösungen „von der Stange“ zu übernehmen.
Geteilte Außenflächen am Areal sind mitgedacht. Ziel ist ein guter Mix aus Rückzug und Begegnung.
Der Maschinenraum (mit separatem, seitlichen Zugang) zeigt das Potenzial für Kultur, Workshops und Arbeiten vor Ort. Denkbar sind u. a. Co-Working, Ateliers, Gästezimmer und eine Werkstatt – phasenweise und bedarfsorientiert.
Individuelle Lösungen sind willkommen, solange gemeinsam definierte Standards zu Technik, Budget und Gestaltung eingehalten werden.
Wir kommunizieren Bandbreiten mit Pufferlogik, damit du früh eine Orientierung hast. Eine übersichtliche Grafik zu Bau-, Neben- und Rücklagenkosten ist in Arbeit.
Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Wohnbauforschung begleitet. Zudem ist das Wohnen in der Textilfabrik Gegenstand des FFG-Projekts „Textil Re-Acts“.
Durch diese Unterstützung wird ein Teil des Prozesses, die Moderation, das Finanzierungsszenario sowie eine einreichfähige nachhaltige Planung zu 100% gefördert.
Die laufenden Kosten werden im Laufe des Prozesses kalkuliert. Neben klassischen Betriebskosten planen wir Rücklagen für Instandhaltung sowie Budgets für gemeinsame Infrastruktur. Alles wird klar ausgewiesen und gemeinsam verantwortet.
Die Form und Art der Rechtsform. Fragen hinsichtlich Eigentumsverhältnisse, Nutzung und Mitsprache werden im Laufe des Prozesses geregelt.
Somit erfolgen stufenweise Vereinbarungen je nach Projektphase. In diesen Phasen werden auch Exit-Regeln festgelegt, falls ein Ausstieg feststeht.
In moderierten Plena, mit Protokollen und Meilensteinen. Entscheidungen sollen nachvollziehbar und verantwortbar sein. Deshalb sollen regelmäßige Treffen in Wien, vor Ort und online stattfinden. Die Termine veröffentlichen wir laufend.
Mit Leitfäden, guter Moderation und bei Bedarf externer Begleitung.
Leitend ist ein schonender Umgang mit dem Bestand, Energieeffizienz und eine bewusste Materialwahl. Hierfür wird die Planung von Expert:innen des nachhaltigen Bauens im Rahmen des FFG-Projektes begleitet.
Nachhaltigkeit wird dabei ganzheitlich gedacht, weshalb auch Mobilität am Land mit Öffi-Nutzung, E-Carsharing und geteilte Geräte/Räume zu Bausteinen werden, um Alltag und Klima zusammenzubringen.
Einstieg ist laufend möglich.
Von der Konzeptphase geht es über Rechtsform und Finanzierung in Bau/Adaptierung schließlich zum Einzug. Die Roadmap vertiefen wir gemeinschaftlich in der Gruppe.
In den nächsten 3 – 6 Monaten stehen der Aufbau einer Interessent:innenliste, Info-Events, Standort- und Bestandsanalyse sowie ein Vorentscheid zur Rechtsform an. Dazu gibt es fortlaufend Termine in Wien, vor Ort und online.
Am besten live bei einem der Treffen oder online in einer Info-Session. Dort bekommst du Einblicke, triffst Menschen und kannst Fragen stellen.
++ Dann bist du hier richtig ++
Im Herbst 2025 finden Informationsveranstaltungen in Wien statt. Hier könnt ihr die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenlernen.
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Hier bekommst du anhand von Fotos und Plänen einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten der Textilfabrik.
Fotos und Pläne
Dich interessieren alternative Wohnformen? Dann beteilige dich an der Wohnbauforschung und fülle den Fragebogen aus.
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Veranstaltungsreihe zum Wohnen in der Textilfabrik
Bei den Infoveranstaltungen haben Interessierte die Möglichkeit, die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenzulernen. Die Events bieten zudem Raum für Austausch mit anderen Menschen, die sich für das Thema leistbares Wohnen interessieren. Eine begleitende Moderation schafft den Rahmen für Gespräche und Diskussionen rund um leistbares Wohnen, (alternative) Finanzierungsmodelle sowie individuelle Wünsche und Vorstellungen.
Begleitet werden die Veranstaltungen von einem Kunstworkshop von livingrooms. Dabei können Textiltaschen mit verschiedenen Techniken gestaltet werden – ganz nach dem Motto: „A bag full of wishes“.
Termine
28.10 – 17:00-19:00
11.11 – 17:00-19:00
27.11 – 17:00-19:00
Location
Studio Calas, Wickenburggasse 5/7 (Gassenlokal), 1080 Wien
Programm
Vorstellung der Textilfabrik sowie dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt
Frei Interaktion sowie Austausch
Paralleles Rahmenprogramm: Textiltaschen bedrucken + Tee/Apero und Snacks
Mehr Infos zum Projekt findest du in den FAQs.
Bitte schick uns auch gern weitere Fragen via Mail: info@dietextilfabrik.at
Wichtig: Bitte melde dich bei Interesse an, da wir für eine angenehme Atmosphäre mit Verpflegung sorgen möchten.














Stand: Oktober 2025
Hast du noch Fragen für unser FAQ? Wir freuen uns über Zusendungen!
Die ehemalige Textilfabrik in Hirschbach soll bewohnt werden. Von Menschen, die das Gebäude und seine Geschichte schätzen. Das Wohnprojekt versteht Wohnen als gemeinschaftlichen Entwicklungsprozess. Anstatt einer schlüsselfertigen Wohnung zu kaufen, planst du deine vier Wände und die Gemeinschaftsräume Schritt für Schritt mit. Das bringt Mitsprache bei Grundrissen und Wohn-Standards, Transparenz in Kosten und Meilensteinen und stärkt Baukultur im respektvollen Umgang mit dem historischen Bestand.
Die Textilfabrik in Hirschbach, ursprünglich eine Strickwarenfabrik für Handschuhe und Strümpfe, wurde in der zweiten Hälfte des 19 Jh. errichtet, vor dem 1. Weltkrieg aufgestockt und in der Anfangsphase als Genossenschaftsgebäude für Heimweber:innen genutzt. Das Gebäude sollte für Stabilität im konkurrierenden Business der Heimweberei, die im Waldviertel sehr verbreitet war, sorgen. Trotz aller Bemühungen blieb die Konkurrenz groß, die Wirren der Geschichte zu nahe und die ausbeuterische Dynamik rund um die Textilverarbeitung untragbar. Dennoch wurde beim Hauptgebäude sowie Zu- und Anbau an der Bausubstanz sowie der Ausführung nicht gespart. Mitunter ein Grund, weshalb sich das Gebäude nach über 150 Jahren und zahlreichen Besitzer:innenwechsel in einem passablen Zustand befindet. Interessanter Aspekt des 1.000m² Innenraums samt Produktionsräumen, Wohnräumen, Stall und Scheunen sowie der 1.500m² großen Innenhöfe, ist das hybride Zusammenspiel des Gebäudeensembles. Immerhin beherbergte der Bau neben der Produktionsstätte auch Wohnraum und eine selbstversorgende Landwirtschaft. In den letzten Tagen der Strickwarenfabrik, bevor sie am 23.09.1966 ihre Pforten schloss, wurden Socken und Handschuhe für das österreichische Heer produziert.
Hier findest du Fotos und Pläne.
Barbara und David haben sich intensiv mit der Textilgeschichte der Region befasst und unter anderem eine Ausstellung und eine Publikation dazu konzipiert und umgesetzt.
Hirschbach liegt im nördlichen Waldviertel und ist mit der Franz-Josefs-Bahn sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Hirschbach selbst gehört zum Bezirk Gmünd und hat sich über die letzten Jahrzehnte als Kulturgemeinde profiliert. So steht in Hirschbach die Kulturwerkstatt mit einem vielfältigen und gut besuchten Programm.
Von Wien nach Hirschbach: 2h mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Gmünd nach Hirschbach: 10 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Prag nach Hirschbach: 3h 8 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Krems nach Hirschbach: 1h mit dem Auto
Anfahrt
Hirschbach ist eine Kleinstgemeinde mit ca. 580 Einwohner:innen. Von Natur, kleinen Waldstücken und Teichen umgeben, bietet der Ort vielfältigen Raum für Entschleunigung, Ruhe und Erholung. Die Dorfgemeinschaft hat einen guten Bezug zur Textilfabrik, ist bei zahlreichen Events stets anwesend und wird auch aktiv in das Veranstaltungsprogramm miteinbezogen. Somit besteht ein sehr gutes Verhältnis zu Mensch und Ort. Dieses gilt es auch in Zukunft weiterzuführen.
Zur aktiven Erholung bietet Hirschbach eine neu angelegte Sportzone samt Fußball-, Tennis- und Beachvolleyballplatz sowie einen Naturbadeteich. Ein gut ausgestatteter Nahversorger, der mit viel Liebe familiär geführt wird, bietet nicht nur einen Ort für lokale Einkäufe, sondern auch einen herzlichen Plausch zum Dorfgeschehen.
Die Textilfabrik befindet sich mitten im Ortskern von Hirschbach. Der Nahversorger und der Bahnhof sind zu Fuß erreichbar.
Kinderbetreuung, Schule (Volksschule), Ärzt:innen und Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig im Dorf erreichbar. Das Dorf ist zudem am Glasfasernetz angeschlossen.
Die Textilfabrik wurde in den letzten 3 Jahren Schauplatz von zahlreichen Zwischennutzungen in Form von Workshops, Ausstellungen, Vorträgen und künstlerischen Interventionen. Besonders hervorzuheben sind die Eröffnung des Wald4Festivals, Arts of Change, Tag der offenen Ateliers, die Kooperation mit living rooms, die Kooperation mit der Universität Wien - Institut für Raumforschung und Raumordnung, dem Umweltbundesamt, sowie ORTE - Architekturnetzwerk Niederösterreich.
Die Textilfabrik wurde von einem Architektenpaar, das im Waldviertel sowie in Wien ansässig ist, im Jahr 2021 erworben. Der Kauf durch Barbara Calas-Reiberger und David Calas hat das Gebäude vor einem weiteren Verfall oder gar Abriss geschützt. Seit 2021 wurden Instandhaltungsarbeiten, Räumungsarbeiten sowie Bauteilsicherungen vorgenommen. Zusätzlich wurde die Textilfabrik für Zwischennutzungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Maschinenraum wurde gearbeitet, geworkshopt, getanzt und ausgestellt.
Zusätzlich können die Räumlichkeiten der Textilfabrik für Veranstaltungen gemietet werden. Hierfür benutzen wir die Plattform deilma.
Barbara (Babsi) möchte nicht nur Initiatorin sein, sondern auch zukünftig in der Textilfabrik wohnen. Hierfür braucht es jedoch wohninteressierte Menschen, die mit anpacken.
Du hast deine eigene Wohnung oder Wohnbereich. Zusätzlich entstehen geteilte Angebote bzw. Gemeinschaftsräune wie Werkstatt, Ateliers, Gästezimmer oder Co-Working. Rituale und Kulturformate wachsen mit der Gruppe, offen nach innen und außen: Das Areal soll Ort der Begegnung werden, nicht nur Wohnadresse.
Die Textilfabrik bietet aufgrund der großzügigen baulichen Struktur sowie den charmanten Innenhöfen einen idealen Raum, um Wohnen in verschiedenen Formen zu zelebrieren. Ob Cluster-Wohnen, eigene Wohneinheit mit Gartenzugang, barrierefreies Wohnen oder Wohngemeinschaft, die Textilfabrik spielt alle Stücke mit.
Das Gemeinschaftsräume können Kosten und Ressourcen sparen. Dies hängt klarerweise von der Anzahl der Personen und der Raumbedürfnisse ab, soll jedoch als Prämisse für das Wohnprojekt gelten. Wir laden insbesondere Menschen, die einen festen Hauptwohnsitz suchen oder diesen anstreben, ein am Umsetzungsprozess teilzunehmen.
Bei den Infoveranstaltungen haben Interessierte die Möglichkeit, die Initiative für Wohnen in der Textilfabrik näher kennenzulernen. Die Events bieten zudem Raum für Austausch mit anderen Menschen, die sich für das Thema leistbares Wohnen interessieren. Eine begleitende Moderation schafft den Rahmen für Gespräche und Diskussionen rund um leistbares Wohnen, (alternative) Finanzierungsmodelle sowie individuelle Wünsche und Vorstellungen.
Begleitet werden die Veranstaltungen von einem Kunstworkshop von livingrooms. Dabei können Textiltaschen mit verschiedenen Techniken gestaltet werden – ganz nach dem Motto: „A bag full of wishes“.
Hier kannst du die Termine einsehen und dich direkt zur Infoveranstaltung anmelden.
Wenn du uns bei einem individuellen Online-Termin kennenlernen möchtest, schreibe uns ein E-Mail und wir melden uns bei dir.
Die Finanzierung wird mit interessierten Menschen durchgesprochen. Es soll leistbarer Wohnraum entstehen. Wie hoch der Einbringungsanteil ist und ob dieser für alle notwendig ist, hängt von der Zusammenstellung der Gruppe sowie den Wohnanforderungen ab.
Uns ist es wichtig leistbaren Wohnraum am Land zu schaffen. Hierfür wird das Projekt von Christoph Kirchberger betreut, der bereits die Finanzierung der Baugruppe Wohnstrudel erfolgreich aufgestellt hat.
Die Textilfabrik kann während den Events besucht und besichtigt werden. Bitte um Anmeldung über die Eventseite. Sollte vertieftes und ernst gemeintes Interesse deinerseits bestehen, können wir auch gezielt einen individuellen Besichtigungs- und Austauschtermin vereinbaren. Bitte dazu ein Mail an info@dietextilfabrik.at schicken.
In der ersten Phase gibt es über den Sommer 2025 verteilt Wohn- und Kennenlernevents. Hier die Liste der angebotenen Eventformate mit der Bitte um Anmeldung. Mit dem Abschluss der Eventformate wird mit einer Kleingruppe, die konkret in der Textilfabrik wohnen möchte, vertiefend an einer Umsetzung der Wohnvision gearbeitet. Dabei werden planerische, baurechtliche, rechtliche Themen sowie die Finanzierbarkeit des gemeinschaftlichen Wohnprojekts ausgelotet.
Als Team haben wir die Kompetenzen, das Projekt in die Realisierungsphase zu führen und dich/euch dabei zu unterstützen.
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Willkommen sind Menschen, die qualitative hochwertig wohnen möchten, Gestaltungsspielraum schätzen und Gemeinschaft als Angebot verstehen. Wer eine sofortige, fix fertige Lösung erwartet, ohne in einen Prozess zu gehen, wird sich wahrscheinlich weniger wohlfühlen.
Ja, unterschiedliche Lebensformen passen zu uns. Rahmenbedingungen legen wir gemeinsam fest und klären sie früh, damit Planungssicherheit entsteht. Selbes gilt für das Mitbringen von Haustieren.
Es gibt keine Altersgrenze. Zentrale Kriterien sind gemeinsame Werte, Verlässlichkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Vielfalt an Lebenslagen ist ausdrücklich erwünscht.
Der Zeitaufwand variiert je Phase. Wir arbeiten mit planbaren Rollen und klaren Zeitkorridoren. Protokolle und Meilensteine sorgen für Orientierung. Wer einsteigen möchte, kann mit kleinen, klar umrissenen Aufgaben beginnen.
Ja. Typische „Erste Begegnungen“ sind Info-Abende, Besichtigungen am Areal (schreibe uns für einen persönlichen Termin ein E-Mail). So spürst du schnell, ob der Weg zu dir passt.
Von kompakten Einheiten bis familienfreundlichen Größen ist vieles möglich im Rahmen des Bestands und der Gruppe. Wir entwickeln entlang konkreter Bedarfe, statt Lösungen „von der Stange“ zu übernehmen.
Willkommen sind Menschen, die qualitative hochwertig wohnen möchten, Gestaltungsspielraum schätzen und Gemeinschaft als Angebot verstehen. Wer eine sofortige, fix fertige Lösung erwartet, ohne in einen Prozess zu gehen, wird sich wahrscheinlich weniger wohlfühlen.
Der Maschinenraum (mit separatem, seitlichen Zugang) zeigt das Potenzial für Kultur, Workshops und Arbeiten vor Ort. Denkbar sind u. a. Co-Working, Ateliers, Gästezimmer und eine Werkstatt – phasenweise und bedarfsorientiert.
Individuelle Lösungen sind willkommen, solange gemeinsam definierte Standards zu Technik, Budget und Gestaltung eingehalten werden.
Wir kommunizieren Bandbreiten mit Pufferlogik, damit du früh eine Orientierung hast. Eine übersichtliche Grafik zu Bau-, Neben- und Rücklagenkosten ist in Arbeit.
Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Wohnbauforschung begleitet. Zudem ist das Wohnen in der Textilfabrik Gegenstand des FFG-Projekts „Textil Re-Acts“.
Durch diese Unterstützung wird ein Teil des Prozesses, die Moderation, das Finanzierungsszenario sowie eine einreichfähige nachhaltige Planung zu 100% gefördert.
Die laufenden Kosten werden im Laufe des Prozesses kalkuliert. Neben klassischen Betriebskosten planen wir Rücklagen für Instandhaltung sowie Budgets für gemeinsame Infrastruktur. Alles wird klar ausgewiesen und gemeinsam verantwortet.
In moderierten Plena, mit Protokollen und Meilensteinen. Entscheidungen sollen nachvollziehbar und verantwortbar sein. Deshalb sollen regelmäßige Treffen in Wien, vor Ort und online stattfinden. Die Termine veröffentlichen wir laufend.
Mit Leitfäden, guter Moderation und bei Bedarf externer Begleitung.
Leitend ist ein schonender Umgang mit dem Bestand, Energieeffizienz und eine bewusste Materialwahl. Hierfür wird die Planung von Expert:innen des nachhaltigen Bauens im Rahmen des FFG-Projektes begleitet.
Nachhaltigkeit wird dabei ganzheitlich gedacht, weshalb auch Mobilität am Land mit Öffi-Nutzung, E-Carsharing und geteilte Geräte/Räume zu Bausteinen werden, um Alltag und Klima zusammenzubringen.
Einstieg ist laufend möglich.
Von der Konzeptphase geht es über Rechtsform und Finanzierung in Bau/Adaptierung schließlich zum Einzug. Die Roadmap vertiefen wir gemeinschaftlich in der Gruppe.
In den nächsten 3 – 6 Monaten stehen der Aufbau einer Interessent:innenliste, Info-Events, Standort- und Bestandsanalyse sowie ein Vorentscheid zur Rechtsform an. Dazu gibt es fortlaufend Termine in Wien, vor Ort und online.
Am besten live bei einem der Treffen oder online in einer Info-Session. Dort bekommst du Einblicke, triffst Menschen und kannst Fragen stellen.